Frankreichaustausch 2026

Ein Beitrag des Französisch-Kurses Jg. 8
Französinnen und Franzosen sind etwas entspannter 

Ende Mai durften wir unsere Austauschschüler aus Frankreich bei uns begrüßen. Sechs Tage lang verbrachten sie Zeit mit ihren deutschen Austauschpartnern und lernten unseren Alltag kennen.

Am Donnerstag kamen sie nach einer langen Reise bei uns an. Mit knapp vier Stunden Verspätung wurden die Franzosen erst einmal mit einem kleinen Frühstück von der Französischklasse des achten Jahrgangs begrüßt und die Schule wurde gezeigt. Erste Gespräche wurden auch geführt. Dabei fiel es uns anfangs schwer, gut und flüssig französisch zu sprechen.

Am Freitag erkundeten wir gemeinsam die Stadt bei einer Rallye und erkundeten viele interessante Orte, von denen wir manche selbst auch noch nicht kannten. Dort hatten wir auch die Möglichkeit, die anderen Franzosen ein bisschen kennenzulernen. Einer meinte: „Mir ist aufgefallen, dass Franzosen langsamer als Deutsche gehen und allgemein eine entspanntere Lebensmentalität haben.“

Das Wochenende verbrachten alle individuell mit ihren Gastfamilien und konnten so den Alltag besser kennenlernen. Manche machten private Ausflüge wie Kanufahren, Geburtstage feiern, Shoppen, Reiten usw. Andere trafen sich gemeinsam in der Stadt und zeigten ihren Austauschpartnern Hamburg. Dabei wurde natürlich auch ein typisches beliebtes Essen unter deutschen Jugendlichen gezeigt, und zwar Döner!

Manche Austauschteams hatten einen schwierigen Start: „Es lief nicht direkt alles, wie ich es mir vorgestellt habe, da meine Austauschschülerin sehr schüchtern und auch ein bisschen verängstigt war. Sie hat nicht viel geredet und auch nur kurze Antworten gegeben. Nachdem sie sich aber ein bisschen an die neue Umgebung gewöhnt hatte, ist das Eis gebrochen. Wir haben endlich vernünftige Gespräche geführt und die unangenehme Stille verschwand auch mit der Zeit.“

Andere berichten von den sprachlichen Herausforderungen: „Von Tag zu Tag ist mein Französisch besser geworden und ich habe angefangen leicht auf Französisch zu denken. Das liegt daran, dass meine Austauschpartnerin nicht die besten Deutsch- und Englisch-Sprachkenntnisse hatte, weshalb wir nur auf Französisch, ohne Übersetzer, gesprochen haben.“ Die Austauschpartner haben uns auch typische französische Jugendwörter beigebracht, wie zum Beispiel „wesh“ oder „le pain“.

 

Nach dem Wochenende hatten wir am Montag zunächst normalen Unterricht, während die Franzosen eine Hafenrundfahrt gemacht haben. Anschließend trafen wir uns zu einem gemeinsamen Picknick und einer Spieleolympiade, bei der viel gelacht wurde. Am Dienstag nahmen unsere französischen Gäste an unserem Unterricht teil. Danach besuchten sie das Miniatur-Wunderland und konnten dort alles erkunden. Am Abend hieß es dann leider schon Abschied nehmen. Spätestens im Oktober sehen wir uns dann beim Gegenbesuch in Frankreich wieder.

Text und Fotos: L. Hambach

Für dich vielleicht ebenfalls interessant …