Besondere Unterrichtsangebote

Wichtige Informationen zu vielen Themen rund um unsere stufenübergreifenden Angebote finden Sie hier:
AGs
Ab der 3. Sitzung der AG ist die Teilnahme verpflichtend. Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassen nehmen diese Angebote im Rahmen des Ganztages bis 16 Uhr wahr und müssen einen Anmeldebogen ausfüllen, der von der AG-Leitung ausgegeben und dort wieder zurückgegeben wird.

⇒ Die Zeiten können nach Absprache mit den Schülerinnen und Schülern im Laufe des Schuljahres variieren. Nachmittagsangebote (auch für Ganztag) am CvO 2024/25 zum Download:
Übersicht Nachmittagsangebote

 

Carl:a
Im Oktober 2022  wurde das CvO mit 106 Hakenkreuzen und weiteren Nazi-Symbolen beschmiert. Die rechtsradikalen Schmierereien haben die Schulgemeinschaft erschüttert und (viel) bewegt. Kreative Ideen zum Umgang sind entstanden und wurden unkonventionell umgesetzt: Aktionen, wie z.B. die bunte Gestaltung des Schulhofs, die Ausstellung GEGEN DAS VERGESSEN (von Luigi Toscano) oder die Demonstration mit 350 Menschen am Holocaust Gedenktag, an die sich bestimmt viele erinnern.

Positives entsteht oft aus schwierigen Situationen heraus. So hat der negative Anlass dazu geführt, dass sich umgehend danach eine übergreifende Task Force aus Schüler:innen, Lehrer:innen und Elternratsvertreter:innen gebildet und die Realisierung der zahlreichen Ideen und Aktionen unterstützt hat.

In der Retrospektive zum Ende des Schuljahrs haben die Mitglieder der Task Force auf die gemeinsame Arbeit zurückgeblickt, sich Feedback gegeben und unterstrichen, dass sie weiterhin aktiv bleiben wollen. Allerdings passt der ursprüngliche Name nicht mehr. Unter dem neuen Namen „Carl:a“ und dem Motto „Das CvO bleibt aktiv!“ setzt sich die offene Arbeitsgruppe gezielt dafür ein, die Werte des CvO – Demokratie, Toleranz und Vielfalt – sichtbar zu machen und zu leben.

Zum Anfang des Schuljahrs hat Carl:a Zuwachs erhalten und sich verjüngt. Beim ersten Treffen in neuer Formation sind entsprechend wunderbare Ideen entstanden, die mit den Erfahrungen des letzten Jahres kombiniert werden sollen, um den Geist des Namensgebers weiterhin mit Leben zu füllen.

Wir freuen uns auf die Umsetzung!

Text und Foto: Carl:a

 

Fördern und Fordern am CvO

Unsere Schülerinnen und Schüler haben unterschiedliche Begabungen und unterscheiden sich in Lerntempo und Denkstrukturen. Die einen müssen zusätzlich gefordert werden, damit sie sich nicht langweilen, die anderen müssen zusätzlich gefördert werden, damit sie nicht den Anschluss verlieren. Gerade in den Jahrgängen 5 und 6 haben die Kinder oft unterschiedliche Voraussetzungen.

Am CvO haben wir daher für diese Jahrgänge das Konzept der „Trainings- und Forscherzeit“ entwickelt. Jede Schülerin und jeder Schüler arbeitet („trainiert“) – betreut von zwei Fachlehrern – in der 5. Klasse in Deutsch und Mathematik und in der 6. Klasse in Deutsch und Englisch seinem individuellen Lernstand entsprechend. Wer die Trainingszeit erfolgreich durchlaufen hat, darf zu selbst gewählten Themen im Rahmen der drei Fächer allein oder zu zweit „forschen“.

Alle Kinder am Gymnasium haben Interesse am Lernen, mit individuell unterschiedlichen Interessenlagen. Um dem gerecht zu werden, spielt das forschende Lernen, das in 5 und 6 in der Trainings- und Forscherzeit bereits Platz findet, eine große Rolle. Daher wählen die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 7 bis 9 Forscherkurse in den verschiedensten Bereichen.

Statt eines Forscherkurses wählen die Schülerinnen und Schüler in Klasse 10 zum zweiten Halbjahr einen sogenannten „Profilorientierungskurs“. Hier lernen sie die Inhalte und die Methoden des Profilfaches kennen und vor allem erfahren sie, ob das Wunschprofil ihren Erwartungen entspricht.

Neben diesen Angeboten in unserem Regelunterricht gibt es seit Jahren weitere Angebote im Bereich der Begabtenförderung:

Begabtenförderung am CVO

Am CVO gibt es folgende Maßnahmen zur Begabtenförderung:

  • Förderung über Binnendifferenzierung im Regelunterricht
  • zahlreiche AG Angebote (z.B. Robotikkurs, Formel 1, Musikangebote, Naturwissenschaftliche Experimente)
  • Individuelle Maßnahmen, z.B. Unterricht in höheren Klassen (Teilspringen)
  • Breites Wahlpflichtangebot (z.B. Schülerzeitung, Rechtskunde etc.)
  • Teilnahme an außerschulischen Enrichment-Angeboten
  • TuF (Trainieren und Forschen)
  • Sportklasse
  • Musikkonzept
  • Forscherkurse (selbstständiges Arbeiten am eigenen Forscherprojekt)
  • Literaturseminar
  • Diskussion Politics (aktuelle Themen in der Politik auf Englisch)
  • Exzellenzförderung Handball und Hockey
  • Jugend debattiert
  • MINT Wettbewerbskurs
  • Teilnahme am Juniorstudium der Uni Hamburg
  • Juniorakademie
  • Lerncoachausbildung
  • Drehtürkurs kreatives Problemlösen
  • Cambridge Zertifikat

Erkennen
Am CVO haben wir uns auf den Begriff der „besonders Begabten“ geeinigt, um nicht an bestimmte Testergebnisse gebunden zu sein und keine genaue Unterscheidung zwischen „hochbegabten“ und „(potenziell) leistungsstarken“ Schülerinnen und Schülern vornehmen zu müssen. Vielmehr geht es uns bei unserer Förderung in erster Linie darum, Unterforderung zu vermeiden und im Zuge der Binnendifferenzierung auf besondere Fähigkeiten und Stärken der Schüler zu reagieren und einzugehen. Ob diese Schüler per definitionem hochbegabt sind, ist für uns dabei nicht das entscheidende Kriterium. Deswegen wird bei der Zeugniskonferenz vom Klassenkollegium geprüft, ob und welche Kinder in der Klasse sind, die eine weiterführende Förderung benötigen. Priorität hat dabei eine Förderung im laufenden Unterricht. Bei Kindern, die trotz binnendifferenzierender Maßnahmen unterfordert sind und bei denen deswegen ein Leidensdruck entstehen könnte, werden weitere Maßnahmen eingeleitet.

Beraten, begleiten, erfassen und sichern
Der Umgang mit besonders begabten Kindern ist wie mit allen anderen auch höchst individuell und nicht unbedingt zu verallgemeinern. Fach- und Klassenlehrer sprechen daher die Kinder an und versuchen in ihrem Unterricht auf deren Bedürfnisse einzugehen. Bei einem weiteren Bedarf an zusätzlichen Maßnahmen führt die Fachkraft für Begabtenförderung (FBF) zunächst ein Gespräch mit dem Kind, um zu ermitteln, ob auch der Schüler oder die Schülerin diesen Bedarf selber sieht.

Unser Ziel ist es, dass unsere Schüler glücklich sind und wenn sie selber keine Notwendigkeit weiterer Angebote formulieren, drängen wir sie nicht dazu. Sie haben ihren Ansprechpartner dann kennengelernt und können jederzeit Kontakt aufnehmen, falls sie Wünsche für weitere Herausforderungen entwickeln. Fördermaßnahmen können oft auch über schulspezifische Angebote angeregt werden, wie beispielsweise die Ausbildung zum Lerncoach oder die Empfehlung für Wettbewerbe.

Umfassendere Maßnahmen bespricht die FBF mit Schülern, Lehrern und ggf. den Eltern. Zu diesen Maßnahmen gehört beispielsweise der Unterricht in einzelnen Fächern in einer höheren Jahrgangsstufe. Dies entspricht dann einem individuellen Drehtür-Modell. Unser Ziel ist es, für die Schülerinnen und Schüler Angebote zu finden, die individuell und umsetzbar sind und sich möglichst in den schulischen Alltag einbinden lassen.

Da der normale Schultag bereits lang und mit vielen Belastungen versehen ist, versuchen wir Lösungen zu entwickeln, die die jeweiligen Schülerinnen und Schüler nicht noch mehr belasten bzw. ihnen Zeit nehmen, sondern im Kontext des normalen Schultages umgesetzt werden können. Sollte jedoch ein Interesse an außerschulischen Fördermaßnahmen bestehen, so wird darauf selbstverständlich eingegangen.

Bei allen Maßnahmen sind für uns die Eigeninitiative und Selbstverantwortung des Kindes wichtig. Wir gehen davon aus, dass auch Schülerinnen und Schüler oder deren Eltern Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen und auf die entsprechenden Lehrer oder die FBF zugehen, beispielsweise bei den Lernentwicklungsgesprächen, oder Wünsche auch kommunizieren und bei deren Umsetzung mit uns zusammenarbeiten. Die Schule kann hier helfen, unterstützen, Anregungen geben, Kontakte vermitteln und vieles mehr. Wir setzen deswegen auf eine aktive Zusammenarbeit und Kommunikation.

Bei Fragen zur Schullaufbahnberatung oder in Problemfällen arbeiten die FBF und der Beratungslehrer eng zusammen.  Eine psychologische Diagnostik in Form eines Tests wird trotzdem nur äußerst selten durchgeführt, da der ermittelte Wert in der Regel im Alltag für unseren Umgang mit den Kindern keine Rolle spielt.

Förderung
Die Fördermaßnahmen am CVO sind vielfältig. Vieles, was traditionell der Hochbegabtenförderung zugeschrieben wird, existiert bei uns bereits seit langem, steht jedoch allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.

Individuelle Wahlmöglichkeiten:
Wir haben ein breites Angebot an Wahlpflichtkursen, ein Musikkonzept und zahlreiche AGs. Hier werden alle Fachbereiche aber vor allem auch soziale Kompetenzen der Kinder angesprochen und gestärkt. Auf der AG-Ebene gibt es beispielsweise einen Robotik-Kurs und weitere naturwissenschaftliche Angebote. Des Weiteren experimentieren wir mit weiteren Angeboten, so existiert beispielsweise schon länger ein Literaturseminar für Freiwillige ab der 10. Klasse, in dem Unterrichtsinhalte vertieft oder weiterführende Inhalte bearbeitet werden. Das Curriculum für diesen Kurs gestalten die Teilnehmer. Er steht jedem offen, der bereit ist, ein Mal pro Woche in der Mittagspause mehr über Literatur zu erfahren und an Exkursionen wie Theaterbesuchen teilzunehmen. Einer ähnlichen Idee folgend bietet der Diskussion Politics Kurs politikinteressierten SuS den Raum auf Englisch aktuelle Themen zu diskutieren. Für unsere Sportler gibt es neben den Sportklassen (seit 2014) auch eine Exzellenzförderung Handball und Hockey. Weitere Möglichkeiten können Sie der oben stehenden Liste entnehmen.

Forschendes Lernen:
Bereits in der Unterstufe können die Kinder in den Hauptfächern „trainieren und forschen“.  Der Ansatz des forschenden Lernens gehört zum Schulkonzept des CVO. Er kommt besonders begabten Schülerinnen und Schülern entgegen, da hier selbstgesteuert an eigenen Themen gearbeitet und gelernt werden kann. Im Zuge dieses Konzeptes gibt es ab der siebten Klasse die Forscherkurse, die für ein Halbjahr gewählt werden. Hier besteht für besonders begabte Schülerinnen und Schüler beispielsweise nach Absprache und Umsetzbarkeit die Möglichkeit, an Forscherkursen eines höheren Jahrgangs teilzunehmen.

Binnendifferenzierung:
Schon seit Jahren gehört es zu unseren im Schulkonzept verankerten und formulierten Zielen, im alltäglichen Unterricht so oft wie möglich binnendifferenziert zu arbeiten. Hier entsteht viel Freiraum, um auf individuelle Bedürfnisse besonders begabter Kinder einzugehen.

Individuelle Maßnahmen:
Wir haben wir  auch Kinder, die in ausgesuchten Stunden den Fachunterricht einer höheren Klasse besuchen. Dies wird mit den Klassenlehrern und der FBF sowie den betreffenden Fachlehrern besprochen und koordiniert. Zudem bieten wir im zweiten Halbjahr einen Drehtürkurs an, der während des regulären Unterrichts, aber zu wechselnden Zeiten, stattfindet und sich fächerübergreifend dem kreativen Problemlösen widmet. Hier wird jahrgangsübergreifend an selbst entwickelten Problemen geforscht und nach Lösungen gesucht. Der MINT Wettbewerbskurs gibt einen strukturellen Rahmen für die Teilnahme an Wettbewerben.

Eine Übersicht der Begabtenförderung am CVO finden Sie hier.

Forscherkurse

Unsere Forscherkurse werden in Klasse 7 angeboten. Zur Unterstützung und Entwicklung eines selbstständigen Arbeitens, das neben Neugier auf Unbekanntes auch Geduld, Ausdauer und die Reflexion des eigenen Arbeitsprozesses verlangt, arbeiten die Schüler*innen eigenständig an einer Aufgabe oder einem Projekt zu einer festgelegten Fragestellung.

Inhalte
Die angebotenen Kurse sind einzelnen Fächern zugeordnet:

  • PGW/Geschichte, Geographie, Biologie, Chemie, Physik, Technik/Informatik

Organisation der Kurse
Die Schüler*innen wählen ihre Kurse für das kommende Schuljahr. Der zeitliche Umfang eines Kurs beträgt 90 Minuten. Es wird eine Portfoliomappe angelegt, in der das Projekt dokumentiert und der Arbeitsprozess reflektiert wird.

Jugend debattiert
Das CvO nimmt mit großem Engagement am bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Unsere sechs ausgebildeten Trainer führen die Unterrichtseinheiten im November und Dezember durch, im Februar findet dann alljährlich das Schulfinale statt. Wer es dann ins Verbundfinale oder später sogar ins Hamburg-Finale im Rathaus schafft, kann sich für die Endrunde in Berlin qualifizieren. Ansprechpartner ist Herr Simon.
OSSCAR - Schüler-Blog und -Radio
Das CvO ist eine Schule des politischen Engagements, des kritischen Denkens und allgemein der Meinungsbildung. Die schuleigene Schülerzeitung, der OSSCAR, bot nicht nur hierfür eine Plattform, auch Artikel über „leichte“ Themen oder literarische Texte waren hier gern gesehen. Der OSSCAR hatte mehrfach Preise und Auszeichnungen als eine der besten Schülerzeitungen Hamburgs erhalten und durfte sich 2016 sogar beste Schülerzeitung Deutschlands nennen.

Um mit der Zeit zu gehen, wurde das Konzept der Schülerzeitung überarbeitet. Mittlerweile gibt es den OSSCAR als Schülerblog. Was bleibt ist die Vielfalt an bunten Themen rund um das CvO und unsere Lebenswelt – seriös recherchiert und aufbereitet. Wesentliche Darstellungsform sind nach wie vor Texte – nun ist es aber auch möglich, kleine Audiobeiträge, Videos oder Verlinkungen zu setzen.

Außerdem gibt es das OSSCARADIO – ein Pausenradio der OSSCAR-Redaktion für die Schulgemeinschaft. Hier gibt es auch aktuelle Themen unterhaltsam verpackt. Kleine Redaktionsteams planen, schreiben und vertonen in unregelmäßigen Abständen 10 bis 12 Ausgaben des Pausenradios im Schuljahr. Zu Weihnachten und zu den Sommerferien sind Extra-Ausgaben geplant.

Aber wie setzt sich die OSSCAR-Redaktion zusammen? Herzstück ist die Chefredaktion, die einen großen Teil der Verantwortung trägt, die Themen koordiniert und Termine abspricht. Eine Gruppe ist verantwortlich für den Social-Media-Auftritt des OSSCARs, ein weiteres Team kümmert sich um die kreative Gestaltung und Fotos. Das Redaktionsteam aus Schülern und Schülerinnen ab der Mittelstufe bringt jedes Jahr neuen Wind und neue Ideen mit ein und produziert die OSSCAR-Produkte. Die betreuenden Lehrerkräfte sind AnsprechpartnerIn und unterstützen die Redaktion. Sie sind im Grunde dafür da, sicherzustellen, dass jede/r SchülerIn einen Artikel hat, lesen die Artikel, redigieren sie und nehmen die Artikel ab.

Wer mitmachen will, sollte neben grundsätzlichem Interesse am journalistischen Arbeiten und einer gewissen Portion sprachlichen Talents, vor allem eins mitbringen: Engagement für Blog und Radio die Zeitung, sodass ein zufriedenstellendes Produkt entsteht.

Das heißt konkret, dass jede/r OSSCAR-RedakteurIn, mit Ausnahme der Chefredaktion, der Social-Media-Teams und des kreativen Gestaltungsteams mindestens eine Radio-Sendung mitproduziert. Hier sind neben dem Texten auch das Vertonen und der Audioschnitt wichtige Aufgaben. Die Auswahl von Musik ist ebenso wichtig für eine Radiosendung wie die Organisation und ein wenig technisches Know-How.

Alle Redaktionsmitglieder müssen einen Beitrag für den OSSCARblog erstellen. Hierbei ist die eigene Kreativität bei der Themenfindung und der Umsetzung der Produkte genauso gefragt, wie die Unterstützung anderer. Gleichzeitig sollte auch immer die Zielgruppe – die Schülerschaft des CvO – im Kopf behalten werden.

Hat man ein künstlerisches Händchen und weiß, wie man mit Fotoapparat, Schnitt-/Editierprogrammen umgeht – dies kann man allerdings auch im Kurs noch lernen – , kann man ins Kreativteam gehen.

Was lernt man im OSSCAR – außer den genannten Fähigkeiten? Abgesehen davon, dass man mit der Zeit ein Gespür für das journalistische Schreiben bekommt und sich das auch positiv auf die Deutschnote auswirken kann, lernt man, wie wichtig es ist, dass man sich in einem Team auf jeden verlassen kann. Zudem lernt man, eine Gruppe zu leiten und Verantwortung zu übernehmen, wenn man Teil der Chefredaktion oder der kleinen Teams ist.

Der OSSCAR ist eine Schülerredaktion, die jedes Jahr versucht, sich zu verbessern und ihre Fehler aus dem Vorjahr zu tilgen. Es wird stets intensiv gearbeitet, ob in der Schule oder auch zu Hause beim Texte verfassen, vertonen oder schneiden. Spaß hat man hierbei immer, da man schließlich über seine eigenen Themen schreiben kann und natürlich auch einen guten Beitrag produzieren will, da im Endeffekt die ganze Schule diesen dann später hören bzw. lesen kann. Wer Spaß am kreativen Schreiben hat, wird immer gern im OSSCAR gesehen und auch unterstützt.

Text und Foto: L. Hambach 

Rock-Pop-Workshop
Painkillerz, People’s Poetry, Muted oder die Bääänd sind nur einige Namen der ca. 15 Bands, die am CvO aktiv sind und das musikalische Gesicht des Rock-Pop-Workshops prägen, den es seit nunmehr über 25 Jahren gibt. Der Hamburger Bildungspreis 2013, gewonnene Preise bei Schulbandwettbewerben, Auftritte beim Rockfestival auf dem Rathausmarkt oder in bekannten Hamburger Musik-Clubs und die Teilnahme bei TV-Songwettbewerben sprechen für die Qualität der Workshop-Arbeit der vergangenen Jahre.

Der Rock-Pop-Workshop ist zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution am CvO geworden. Die „Lerngruppe“ erstreckt sich über alle Jahrgangsstufen: Von Klasse 5 bis zur Klasse 7 ist der Workshop eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft, und von Klasse 8 bis zur Jahrgangsstufe 12 kann er als benoteter Wahlkurs (oder auch als AG) gewählt werden. Der Workshop ist als sich selbst organisierender musikpraktischer Instrumentalunterricht konzipiert, in dem die eigenständige Erarbeitung von Songmaterial sowie das aktive, kooperative Musizieren in einer Band im Vordergrund stehen. Dabei können die Teilnehmer ihre Stilrichtung selbst bestimmen und sowohl ihre musikalischen Alltagserfahrungen als auch ihre Vorlieben einbringen. Anfangs werden eher bekannte Stücke nachgespielt, später manchmal auch Songs selbst geschrieben. Den Schülern stehen zwei komplett eingerichtete Proberäume zur Verfügung

Das gegenseitige Helfen und das voneinander Lernen haben beim Workshop einen hohen Stellenwert: Bei Bedarf betreuen ältere Schüler Bands der jüngeren; Technik-Interessierte kümmern sich um elektronische Probleme der weniger technisch Versierten. Aufeinander eingehen, gegenseitige Rücksichtnahme, Teamfähigkeit und die Übernahme von Verantwortung bestimmen somit das soziale Lernen im RPW. Konsequenterweise sind die zwei betreuenden Lehrer daher nicht Mittelpunkt, sondern nehmen mehr eine beratende, motivierende und organisatorische Rolle ein.

Zwei Mal im Schuljahr, in der Regel im Dezember und im Mai/Juni, finden Workshop-Konzerte (vor den Zeugniskonferenzen – die Präsentation wird benotet) in der mit einer kompletten Bühnenbeleuchtung und einer professionellen Tontechnik ausgestatteten Pausenhalle statt. Bei diesen Konzerten werden alle Workshop-Teilnehmer mit einbezogen und sammeln vor allem Erfahrungen mit publikumsorientierten Bühnenpräsentationen, aber auch in den Bereichen Moderation, Werbemaßnahmen, Raumgestaltung und Organisation. Das persönliche Erlebnis mit Musik, die Identifikation mit dem Selbstgeschaffenen und die Präsentation der eigenen Musik vor einem Publikum leisten einen bedeutsamen Beitrag zur Stärkung von Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Suchtprävention
Unsere Kinder erleben jeden Tag in ihrem sozialen Umfeld Situationen, für die sie bestimmte Fähigkeiten im Umgang mit sich selbst und mit anderen brauchen. Diese Lebenskompetenzen zu fördern ist das Ziel des Unterrichtsprogramms „Fit und stark fürs Leben“ (Klett-Verlag), das seit vielen Jahren an unserer Schule in den Klassen 5 und 6 von den Klassenlehrkräften durchgeführt wird. Geschult werden darin Selbstwahrnehmung, Einfühlungsvermögen und Kommunikation, die Möglichkeiten mit Stress, unangenehmen Gefühlen und persönlichen Problemen umzugehen, Standfestigkeit und kritisches Denken. Forschungsergebnisse zeigen, dass durch die Förderung dieser Fähigkeiten die Bereitschaft zu gewalttätigem Verhalten sinkt und suchtriskante Verhaltensweisen und Drogenkonsum (Zigaretten, Alkohol, Marihuana) verzögert oder verhindert werden können. Die Klassen werden sozial verträglicher und die steigende Selbstverantwortung und Teamfähigkeit beeinflussen offene und kooperative Lernformen positiv.
Schülerfirma McCarly
Die Schülerfirma wird im Rahmen eines Wahlpflichtkurses in der Mittelstufe (8.-10. Klasse) durchgeführt. Natürlich hat unsere Schülerfirma auch einen Firmennamen: „McCarly“.

Die Schüler und Schülerinnen erarbeiten sich ökonomische Zusammenhänge, in dem sie praktisch und mit viel Eigeninitiative eigenverantwortliches unternehmerisches Handeln erlernen. Dieser Wahlpflichtkurs verfolgt eine pädagogische Zielsetzung, dabei steht nicht im Vordergrund, dass ein möglichst hoher Gewinn erzielt wird.

Selbstverständlich muss aber auch die Schülerfirma wirtschaftlich handeln und arbeiten. Hierbei legen wir großen Wert darauf, dass unsere Produkte nachhaltig sind und fair produziert wurden.

Im letzten Jahr entwickelte die Schülerfirma in Kooperation mit der Firma „Die Schulkleidungsprofis“ eine CvO-Kleidungskollektion, die nun beworben und vertrieben wird. Die Kleidung ist vielfach zertifizierte (GOTS, OCS 100, OCS Blended, OEKO-TEX, REACH) Fairwear und kann hier erworben werden: cvo.skp-shop.com

Darüber hinaus verkauft McCarly CvO-Trinkflaschen sowie CvO-Armbänder – und (bislang nur) an die Lehrerinnen und Lehrer unser Schule fair gehandelte Schokolade.

Wie in einer „großen“ Firma gibt es auch bei McCarly verschiedene Abteilungen und Projektgruppen, in denen die Schülerinnen und Schüler weitgehend selbstständig arbeiten und unternehmerische Verantwortung übernehmen.

Die Mitarbeit in der Schülerfirma leistet einen Beitrag zur finanziellen Allgemeinbildung, vermittelt ökonomische Grundkompetenzen und erleichtert den Übergang von der Schule in den Beruf. Auch eine mögliche spätere selbstständige Tätigkeit der einzelnen Schülerinnen und Schüler kann hier bereits „ausprobiert“ werden.

Schulsanitäter

Ein Schüler knickt im Sportunterricht um, eine Schülerin sackt auf dem Schulhof plötzlich zusammen. In solchen Situationen kühlen Kopf zu behalten, das ist Aufgabe der SchulsanitäterInnen am CvO.
 Damit die Schülerinnen und Schüler in diesen Momenten ruhig bleiben und die Übersicht behalten, bekommen sie regelmäßig Fortbildungen vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).
 Während der Schulzeit und bei Schulveranstaltungen helfen die ausgebildeten SchulsanitäterInnen den Verletzten als Ersthelfer vor Ort. Sie betreuen die Schülerinnen und Schüler auch bei größeren Verletzungen bis der Rettungswagen mit dem Notarzt an der Schule eintrifft. Die Schulsanitäter verfügen über einen professionellen Sanitätsrucksack und weiteres Equipment zur Ersthilfe.

Die Mitwirkung am Schulsanitätsdienst eröffnet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, sich in der Gruppe selbstständig zu organisieren und in ein spannendes Berufsfeld hineinzuriechen. Neben der Teilnahme an einem Wettbewerb mit Schulsanitätern anderer Schulen, bietet der ASB den Schulsanis als Dankeschön für ihren Einsatz diverse Weiterbildungs- und Freizeitmöglichkeiten an.

Sprachzertifikate
Am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium können in der Oberstufe folgende Sprachzertifikate erworben werden:

  • Cambridge Certificate in Advanced English
  • CertiLingua (europäisches Exzellenzlabel)

> Informationen zum Vorbereitungskurs auf das
Cambridge Certificate in Advanced Englisch (CAE)

 Oberstufenschülerinnen und –schülern mit guten und sehr guten Leistungen im Fach Englisch haben am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium die Möglichkeit einen wöchentlich zweistündigen „Cambridge-Kurs“ zu belegen. Dieser Kurs bereitet die Schüler auf die Teilnahme an der Prüfung für das Cambridge Certificate in Advanced Englishvor (Niveau C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen). Es macht sich nicht nur gut im Lebenslauf, sondern berechtigt darüber hinaus zum Studium in vielen englischsprachigen Ländern. Angeboten wird der Kurs vorrangig für Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, die Teilnahme von Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs ist aber auch möglich. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass die Prüfungstermine entweder im Mai oder Juni, also parallel zu den Abiturprüfungen liegen.

 

> CertiLingua (europäisches Exzellenzlabel) 

Aufgrund unseres umfangreichen und vielfältigen Angebots im Bereich des interkulturellen Lernens und  der Fremdsprachen ist das CvO als eines von wenigen Hamburger Gymnasien als CertiLingua Schule ausgewählt worden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 können Schülerinnen und Schüler des CvO mit dem Abitur das CertiLingua erwerben. Das CertiLingua ist ein europäisches Exzellenzlabel, das herausragende sprachliche, europäische und interkulturelle Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern auszeichnet.

Voraussetzung dafür ist die zweijährige Kursarbeit im bilingualen Profil Crossing Borders, bei der neben der englischen Sprache interkulturelles Lernen und internationale Themen im Mittelpunkt stehen. Schülerinnen und Schüler, die das CertiLingua erwerben möchten, führen neben der Arbeit im Profil zwei moderne Fremdsprachen (etwa Spanisch und Englisch oder Spanisch und Französisch) erfolgreich bis zum Abitur fort. Die in der Schule erworbenen interkulturellen und fremdsprachlichen Kompetenzen werden in einem selbstständig durchgeführten und dokumentierten, mehrtägigen Begegnungsprojekt im Ausland angewandt und vertieft. In Hinblick auf eine zunehmend international geprägte Arbeits- und Lebenswelt bietet das CertiLingua jungen Menschen eine optimale Vorbereitung und hervorragende Perspektiven.