Jugend trainiert für Olympia 2017: Grandioser 4. Platz für die Hockey-Mannschaft (Mädchen) des CvO!

Nachdem wir vor den Sommerferien überraschend Hamburger Meister wurden, durften wir (Harry, Lilli, Alina, Thora, Emilia, Jette, Hannah, Lotte, Lotta mit den Coaches Emmi, Julia und Justus sowie Frau Putzer-Teschke) am Sonntagmorgen mit einem ICE voller JtfO Sportlern nach Berlin fahren. Mit uns starteten auch die fürs Hockey qualifizierten Jungen des Johanneums, mit denen wir in den folgenden Tagen mitfiebern sollten. Nach der Akkreditierung am Berliner Hauptbahnhof und einer kurzen Stärkung bei Hans im Glück ging es zur Jugendherberge, wo alle hockeyspielenden Mannschaften des JtfO-Turniers untergebracht waren. Da wir schon um 7.30 Uhr am Montag starten mussten, ging es nach verwöhnenden Massagen durch die Coaches früh ins Bett.

Während der einstündigen Anreise zu den Hockeyplätzen des BHC waren wir so fokussiert auf Putzis „Wachmachspiele“, dass wir glatt die Bahnstation unter großem Gelächter verpassten. Wir konnten einen Bilderbuchstart hinlegen und nach drei Gruppenspielen gegen Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Mecklenburg -Vorpommern wurden wir Gruppenerster dieser Vorrunde. Nach einem stärkenden späten Mittagessen und einer kleinen Shoppingtour mit den Jungen des Johanneums trafen wir uns zum Film gucken und den obligatorischen Massagen auf dem größeren Mädchenzimmer und tankten so Kraft für die folgende Zwischenrunde.

Am Dienstagmorgen (diesmal zur rechten Zeit ausgestiegen) und bei strahlendem Sonnenschein konnten wir das erste Spiel gewinnen, leider zog sich Thora eine schwere Prellung am rechten Daumen zu, so dass sie sehr gehandicapt war und nur unter starken Schmerzen weiterspielen konnte. Somit verloren wir unglücklich das zweite Spiel gegen Niedersachsen (der spätere Deutsche Meister), konnten aber nach einem bärenstarken Fight das dritte Spiel für uns entscheiden und hatten somit das Ticket für das Halbfinale am Mittwoch. Der Tag endete für Thora beim Sportarzt, der ihr eine Schiene verabreichte, damit sie am nächsten Tag spielen konnte und für alle anderen im Kino. Der Film war zwar etwas langatmig, aber wir hatten trotzdem Spaß mit den Jungs, die sich auch für das Halbfinale qualifiziert konnten. Todmüde, aber glücklich fielen alle, nach dem Ritual der Massage und dem gemeinsamen „come together“ auf dem Zimmer, ins Bett.

Topmotiviert, aber doch schon ziemlich erschöpft, ging es nun am Mittwoch im Halbfinale gegen deutlich ältere Mädels aus Nordrhein-Westfalen. In der ersten Halbzeit konnten wir ihnen fast den Schneid abkaufen und super gegenhalten, aber in Ermangelung der Verwertung der Chancen schwanden die Kräfte und wir mussten uns geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 gegen bärenstarke Mädels aus Baden-Württemberg hatten wir leider nicht mehr viel zuzusetzen, 7 Spiele in drei Tagen, wir konnten leider keine Medaille holen, erreichten aber einen letztendlich tollen 4. Platz.

Am Abend ging es mit den Jungs des Johanneums, die Bronze erkämpft hatten, zur olympischen Abschlussfeier in der Max-Schmeling Halle, wo alle teilnehmenden Schüler zusammenkamen. Es war ein toller Abschluss für tolle Tage, in denen wir als Team super zusammengewachsen sind und fast das Treppchen erklimmen konnten. Aber ein vierter Platz von allen deutschen Hockey-Schulmannschaften kann sich auch sehen lassen. Danke an alle!

Emily Günther und Lara Behn

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