Weihnachtskonzert des CvO in der Marktkirche

Sie schafft es immer wieder, die Musikfachschaft des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums – was macht das CvO-Weihnachtskonzert nur so besonders?

So wie in den letzten beiden Jahren ist zur Vorweihnachtszeit die Marktkirche über den letzten Platz hinaus voll besetzt. Junge Erwachsene, die sich sonst um diese Zeit bereitmachen, um auf den Kiez auszuschwärmen, kommen in die Marktkirche, um ihren Klassenkameraden zu lauschen, bei den Klassikern der Weihnachtsmusik mitzusingen und begeistert Applaus zu spenden. Aber nicht nur sie, auch die Eltern, viele Kollegen und die komplette Schulleitung lässt es sich nicht entgehen, wenn Musical- und Pop-Chor im Wechsel mit den Orchestern voller Euphorie und Elan ihre Stücke präsentieren.

Es jagt einem wohlige Schauer über den Rücken, wenn einzelne Stimmen aus allen Chören es wagen, sich vor so einem Publikum zu erheben. „Dann kann Weihnachten kommen“, sagte eine Besucherin auf dem Weg nach draußen. Niemandem hat es etwas ausgemacht, dass das Konzert etwas länger gedauert hat, eher gab es Bedauern in den Kommentaren, dass es schon vorbei ist. Schön, wenn man als Schule so eine Tradition schaffen kann und sogar Ehemalige kommen, um hier dabei zu sein und ein wenig CvO-Luft zu schnuppern. Die Begeisterung der Musikschaffenden ging direkt auf die Zuhörer über. Wenn man immer wieder eingebunden wird und selbst aktiv mitsingen kann, wird man auch als Zuhörer plötzlich Teil des Ganzen und fühlt sich mitgenommen auf die musikalische Reise über Klassik und Moderne. Der emotionale Höhepunkt mit dem „Adiemus“, bei dem die Chorleitung des großen Chores am Ende des Konzertes auch kurzerhand eine Zugabe gab, verzauberte alle und entließ die Konzertbesucher in eine besinnliche Vorweihnachtszeit.

H.Becher

> Einen Artikel über  das Weihnachtskonzert im  Heimat Echo vom 28.12.2016 finden Sie hier

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