Bericht zur Lateinreise nach Rom

Lateinreise 05.-10.10.2016

Zu unserer Freude hatten wir, 27 SchülerInnen der Lateinkurse der 9. und 10. Klassen, am Mittwoch frei und trafen uns um 15:00 Uhr mit Frau Heller und Frau Güttler am Flughafen. Nachdem wir zwei Stunden geflogen sind, fuhren wir noch fast vier Stunden Bus. In dem Bus durften wir nicht essen, und zusätzlich war auch noch der Tank leer. Als wir abends dann beim Campingplatz „Camping i Pini“ ankamen, stürmten wir alle in unsere Bungalows. Es schliefen jeweils vier Schüler in einem Bungalow. Diese hatten eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank, vier Betten und ein kleines Badezimmer mit Duschkopf, Waschbecken und Toilette. Also im Großen und Ganzen klein, aber fein.

Am Donnerstag ging es auch schon im Regen nach Pompeji. Vorher jedoch besorgten wir noch unser Mittagessen. Während wir darauf gewartet haben, dass Frau Güttler und Frau Heller die Tickets kauften, konnten wir versteinerte Leichname bewundern. In der Stadt wurden dann die ersten Referate über die Foren, Straßen und Häuser des antiken Römischen Reiches präsentiert. Zum Glück wurde es gerade, als wir in die alte Stadt gingen, wieder warm, sodass wir sogar Salamander sehen konnten. Bei einem Referat war es für uns alle besonders schwierig sich zu konzentrieren, da uns eine kleine Katze die ganze Zeit um die Füße lief und die komplette Aufmerksamkeit auf sich zog.

Freitag fuhren wir in die chaotische Stadt Neapel, um dort in das archäologische Nationalmuseum zu gehen. Dort wurden dann weitere Referate über Mosaike und Wandmalereien gehalten. Besonders interessant waren die noch sehr gut erhaltenen, schön verzierten Vasen, Teller und die Statuen der Kaiser.

Nachdem wir mit dem Museum durch waren, verbrachten wir in Neapel unsere Mittagspause. Einige kauften sich für gerade mal zwei Euro eine Pizza Napoli und wenige sogar ein leckeres Eis. Nach der Mittagspause fuhren wir nach Pozzuoli ins Amphitheater, dort wurde noch ein Referat über das Thema Theater gehalten. Eigentlich war geplant, dass wir uns alle die phlegräischen Felder (Schwefelfelder) anschauen, jedoch reichte unser Budget dafür nicht aus. Also mussten wir dies aus eigener Tasche bezahlen. Einigen war es nicht so wichtig und so warteten sie vor dem Eingang.

Tatsächlich waren die Schwefelfelder trotz des Eiergestanks das Geld wert. Überall waren gelbe heiße Steine und es stieg Dampf auf. Da wir sehr lange auf die Bahn warten mussten, kamen wir später als sonst bei unserer Unterkunft an. Dadurch hatten wir statt um 22:00 Uhr um 22:30 Uhr Bettruhe.

Am Samstag waren wir ein zweites Mal in Pompeji. Hier wurden dann die Referate über Kaiser Augustus und die antiken Berufe vorgestellt. Außerdem wurden die Präsentationen über die Foren und das Theater ergänzt. Zusätzlich hat uns Frau Heller noch die Thermen gezeigt. Da wir schon zum zweiten Mal in Pompeji waren, waren wir ziemlich schnell durch und wieder bei unseren Bungalows.

Sonntag mussten wir eine Viertelstunde früher beim Frühstück sein als sonst (um 7:45 Uhr), da wir die Bahn um 8:31 Uhr nehmen mussten. Um 10:00 Uhr sollten wir nämlich schon in Herkulaneum sein. Auch die Stadt Herkulaneum wurde bei dem Ausbruch des Vesuvs verschüttet, jedoch waren bei dieser Stadt auch höhere Gebäude und teilweise sogar organische Materialien, wie Holz, erhalten geblieben. Dadurch und durch die vorher schon gehörten Referate war es hier besonders interessant, da man sein eigener Reiseführer sein konnte. Dann hörten wir noch die letzten drei Referate über Kaiser Tiberius, die Jahre 69 – 81 n. Chr. und über Religionen und Kulte. Um das Ganze dann abzuschließen, machten wir eine Rallye in Herkulaneum. Als wir dann wieder in unserer Unterkunft waren, gab uns Frau Heller ein echtes italienisches Eis aus, welches mit dem deutschen Eis gar nicht zu vergleichen ist.

Montag war dann auch schon unser letzter Tag. Beim Frühstück wurden die Gewinner der Rallye bekannt gegeben und bekamen einen Magneten als Preis. Da wir um 10:00 Uhr aus den Bungalows raus sein mussten, hatten wir, bis unser Bus um 12:45 Uhr kam, noch Zeit um uns in unserem Ort umzugucken. Eigentlich wollten wir nach Sorrent fahren, doch leider haben die Busse und Bahnen gestreikt. So blieben wir in Laufnähe und suchten uns etwas zu Essen. Eine kleine Gruppe von uns fand eine kleine Pizzeria, in der alle Tische bis auf einen von einer Lübecker Schulklasse besetzt waren. Leider hatten wir kaum noch Zeit und so mussten wir die Pizza in einem Karton auf dem Rückweg zum Treffpunkt essen. Die Pizza hat zwar nur 3,50 Euro gekostet, jedoch war sie ziemlich groß und extrem lecker. Nach der Hälfte der Busfahrt wollten wir dann eine halbstündige Pause machen, jedoch zogen dann große Regenwolken auf. So machten wir nur eine kurze Pause. Da das Flugzeug sehr voll sein sollte, durften wir unser Handgepäck als normale Koffer aufgeben. Nach dem anstrengenden Flug waren wir dann endlich zu Hause.

Im Großen und Ganzen war die Reise zwar sehr anstrengend, jedoch auch sehr interessant. Das Wetter war meistens sehr schön und warm, teilweise hat es jedoch auch geregnet. Danke an Frau Heller und Frau Güttler, dafür, dass die beiden uns geduldig begleitet und uns so diese Reise ermöglicht haben.

Das könnte Dich auch interessieren …